Und wie oft sagst Du aber?
1 x – 2 x – 3 x … am Tag?
Im Meeting, im Call, zu Deinem Team?
Laut ausgesprochen oder auch „nur“ in Gedanken.
Aber das geht nicht, weil...
Aber wir müssen das dann noch machen, berücksichtigen, verändern?
Aber der Prozess?
Aber die Richtlinien und Vorgaben?
Klingt sachlich.
Klingt verantwortungsvoll.
Klingt nach Führung.
Und häufig ist genau das der Moment, in dem aus Mitdenken Rechtfertigung wird.
Das „kleine“ Wort >aber< baut Widerstände und Ablehnung auf.
Aber hat die Power, die Kommunikation zu hemmen.
Aber trennt Dich und uns von etwas.
Aber kann auf Dauer zum Showstopper werden.
UND lädt ein.
UND verbindet.
UND schafft Möglichkeiten und Lösungen.
Und das geht nicht, weil...
Und wie könnte es gehen?
Und das müssen wir dann noch machen, berücksichtigen, verändern?
Und was brauchen wir dafür?
Und der Prozess?
Und wie machen wir ihn passend?
Und die Richtlinien und Vorgaben?
Und welchen Spielraum haben wir trotzdem?
UND lädt zum Mitdenken und zum Mitarbeiten ein.
UND ermöglicht weitere Fragen, Ansätze und Entscheidungen.
Wenn Du willst:
Achte im nächsten Meeting bewusst auf Deine Abers.
Deine eigenen und die der anderen.
Wie häufig sagst und denkst Du aber?
Nicht bewerten. Erstmal nur wahrnehmen.
Ersetze nicht mechanisch jedes aber.
Es geht um Wirkung und Veränderung.
Stelle nach dem UND eine Öffnungsfrage.
Zum Beispiel:
„und wie könnte es gehen?“
„und was brauchen wir dafür?“
„und welchen Handlungsraum haben wir?“