Arbeitsfähig zu sein und zu bleiben, ist heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr.
Weder in Schulen noch anderswo.
Nicht in der Ausbildung.
Nicht in Teams.
Und auch nicht in Unternehmen.
Das klingt unbequem – und das ist es auch.
Doch genau dort beginnt Veränderung.
Anfang des Jahres habe ich mit Berufsvorbereitungsjahr- und Berufsintegrationsklassen gearbeitet.
Was ich dort erlebt habe, sind keine Einzelfälle, sondern Realitäten der Gen Z.
Und gleichzeitig:
Was macht uns arbeitsfähig – und was erhält diese Arbeitsfähigkeit?
Ein gutes Umfeld, in dem man befähigt, bestärkt und fokussiert wird.
Authentische Kommunikation, Freude und Sinn sind wichtig.
Wir Menschen müssen den Sinn sehen, auch wenn er „nur“ darin liegen mag, Geld zu verdienen.
Ab einem gewissen Einkommen und mit weiteren Faktoren wird das jedoch nicht genügen.
Das ist nichts Neues.
So einfach und doch so schwer:
In Beziehung gehen.
Sich bewusst neu einlassen.
Grenzen wahren.
Dranbleiben.
Und Verantwortung für das eigene Fühlen, Denken und Handeln übernehmen.
Es geht um die Fähigkeit, Sinn und Möglichkeiten in der Arbeit oder an einem Berufsbildungstag zu erkennen.
Und um die Fähigkeit, Veränderung auszuhalten, bei sich zu bleiben, andere sein zu lassen und vorwärtsgerichtet wertschätzend zu kommunizieren.
Ohne diese Fähigkeiten wird aus: „Ich kann ja eh nichts ändern.“ eine Falle für Zukünfte, Handlungsspielräume und Wertschöpfung.
Für junge Menschen.
Für Ältere.
Für Teams.
Für Unternehmen.
Für unsere Gesellschaft.
Was macht oder hält Dich arbeitsfähig und gesund?
Wenn Du wirklich etwas verändern willst, lohnt es sich, den Blick aus der Unternehmensblase heraus und Führung neu zu definieren.
Unternehmen brauchen arbeitsfähige Menschen aller Generationen.
Und Menschen brauchen Räume, in denen Arbeitsfähigkeit erhalten bleibt und wachsen kann.
Das ist Zukunftssicherung.
Genau an dieser Schnittstelle arbeite ich mit Führungskräften und Teams:
Veränderung folgt nicht, wenn wir nur darüber sprechen.
Veränderung folgt, wenn wir außerhalb unserer Komfortzone etwas verändern.
Wachstum kann stressen und schmerzen – genau wie beim Muskelaufbau.
Auf die eine oder andere Art.
Die entscheidende Frage ist:
Gehst Du weiter oder verharrst Du?
Für eine zukunftsfähige Denk- und Handlungsweise.